Kann ein Schenker Ratschläge für Geld-Verwendung geben?

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oeff oeff
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Kann ein Schenker Ratschläge für Geld-Verwendung geben?

#1 Beitragvon oeff oeff » Mo 10. Mär 2014, 04:47

"oeff oeff" schrieb am 13.9.2010:

X schrieb:
Ich habe da ein Problem: Auf der einen Seite lehnst Du als Schenker Geld ab - und auf der anderen Seite hört man öfters auch mal, wie Du Leuten Ratschläge gibst, wohin sie Geld geben sollten... Wie kann das denn zusammen-passen? --- Ich komm da mit meiner inneren Klärung nicht richtig zurecht...

oeffoeff antwortete:
Kein Problem, lieber X... Innere Klärungs-Prozesse sind Teil unseres Lebens... In so einem abenteuerlichen Experimentier-Feld wie Schenker-Bewegung (SB) und unseren Lebens-Projekten schon sowieso... ;-)
Ich würde mich allerdings seeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeehr freuen, wenn wir möglichst gut dahin kommen könnten, nicht vermeidbar Widersprüche im Schenker-Verhalten sehen zu wollen... Bzw. uns das Mögliche schon selbst erklären zu wollen, soweit es geht (siehe im Folgenden besonders das unter Punkt 2 Gesagte...)... Also sich selbst auch schon zu fragen: Ist da überhaupt ein wirklicher Widerspruch, oder kann das auch leicht als stimmiges Verhalten verstanden werden?...
1. Was das "Gegen-Geld-Sein" angeht, würde ich das erstmal gern anders sagen:
Ich LIEBE erstmal alles, was mir als SCHÖPFUNG GOTTES so begegnet, auch alle Menschen und all ihr Tun -- manches, weil es an sich erfreulich ist, HELL und LIEBEVOLL... -- und anderes, wenn es noch recht "finster" und getrennt von der LIEBE ist, weil ich ihm dann LIEBEND helfen kann, mehr in LICHT und LIEBE gehen zu können...
Eine "Gegen-Haltung" ist nicht so hilfreich wie LIEBE (erstmal mit Wärme annehmen, verdeckte Keime des Guten sehen, zu Weiter-Entwicklung einladen usw...)... -- auch und gerade wenn man gaaaaanz viel verändern will in der Welt...
So kann ich auch das Geld erstmal LIEBEND betrachten und kann z.B. sehen, daß so ein Tauschmittel auf einem "freien Markt" in der Menschheits-Geschichte schon ein Fortschritt sein konnte gegenüber Unterdrückungs-Verhältnissen, wo z.B. ein Häuptling oder Stammes-König willkürlich über die Verteilung von Dingen und Arbeiten verfügte, usw... -- und kann andererseits dabei auch sehen, daß man sich bemühen kann, diesem Geld-System LIEBEND zu helfen, in eine noch viel größere FREIHEIT und MENSCHLICHKEIT übergehen zu können, indem man zum FREIEN LIEBEVOLLEN SCHENKEN UND TEILEN und zu GEMEINSAMER "ORGANISCHER" VERNUNFT-KONSENS-PLANUNG GEMÄSS DEM WOHL ALLER hinfinden kann... Wie in einer schönen Freundschaft, LIEBES-Beziehung oder Familie... Alle Menschen als "MENSCHHEITS-FAMILIE", als "GLOBALE KONSENS-GESCHWISTER"...
2. Nun zur Frage, ob ich als Schenker anderen Menschen Ratschläge geben kann, wie sie mit Geld umgehen könnten:
Nehmen wir als Vergleichs-Beispiel mal Zigaretten. Die ich LIEBEN kann, weil sie in Form von "Friedens-Pfeifen" etc. bei manchen Indianern und Natur-Völkern z.T. wohl recht segensreich wirken konnten... Und die ich auch als Beispiel LIEBE, inwiefern in unserer modernen Gesellschaft "Sucht-Elemente" am Wirken sein können: Was könnte eine klarere Veranschaulichung sein, als daß die Menschen freiwillig verglühendes Nervengift, Teer und Schmutzstoffe einatmen, sozusagen ihre Lunge teeren?
Wenn ich also z.B. Zigaretten eher an anderer Stelle als in Mund und Lunge passend finde, aber jemanden treffe, der Zigaretten haben will, und einen anderen kenne, der Zigaretten verkaufen oder - besser noch - verschenken will, und ich bringe die Beiden in Kontakt und Austausch (statt Zigaretten kannst Du auch (Luxus-)Auto oder vieles andere einsetzen...), dann habe ich dabei doch wohl selbst keine Zigaretten auf für mich (als Drogen-Ablehner) inkonsequente Weise verwendet... Sondern ganz gewaltfrei anderen einen freien, mündigen (Schenk-)Austausch mit-vermittelt... Nach meinem Verständnis von Gewaltfreiheit haben die anderen (mündigen) Menschen ein Recht auf Eigen-Regie, wozu auch gehört, das zu tun, wo ich anders denke...
Wenn Du nun hinschaust, dann wirst Du sehen, daß die Beispiel-Veranschaulichung mit Zigaretten auf solches Geschehen, wo ich z.B. Ratschläge für Geld-Verwendung gebe, entsprechend übertragen werden kann...
Ein Schenker erhebt den Anspruch, in seinem direkten Umgang mit anderen Menschen nur noch (BEDINGUNGSLOS LIEBEND) GESCHENKE AUSZUTAUSCHEN (ohne Gewalt, und ohne Geld als Tauschmittel bzw. allgemein ohne Vergeltungs-Tausch usw...)... Genau daran sollte man die Schenker messen, statt in irritierender Weise den Blick darauf zu lenken, ob sie anderen gute Ratschläge oder vermittelnde Hilfe geben, wie sie ihr Geld (relativ) sinnvoll einsetzen können...
Wobei - genauer dann betrachtet - auch sowas (- anderen Hilfestellung für "kleine Schritte", für "relative Fortschritte bzw. geringere Übel in einem Herrschafts- und Vergeldtungs-Rahmen", zu geben... -) eigentlich ja eher eine gute bzw. größere Konsequenz für einen Schenker ist statt Inkonsequenz...
Ich sage ja auch vielen Leuten: Bevor ihr euer Geld für persönliches Späßken raushaut, spendet es lieber an Stellen wie die Verbündeten-Vereine von SB...

oeff oeff
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Re: Kann ein Schenker Ratschläge für Geld-Verwendung geben?

#2 Beitragvon oeff oeff » Mo 10. Mär 2014, 04:50

"freigeist" schrieb am 14.9.2010:

Gut das ist mir alles Bewusst !

Nun entstand gestern wegen dem Stick vom "Schnitzel-Wirt" hier Hektig.

Erst Stick zurück. Oder Geleichwertigen Ersatz.

Gut ein D2-Stick liegt hier in Dargelütz noch rum. Allerdings nicht Windows7 tauglich laut Verpackung.

Also :

1. Meine neu aufgeladene D2-Karte rein, die Diode leuchtet.
2. Software installieren, funktioniert.
3. Falsch geklickt ...was hat Vodafon jetzt abgebucht.
4. Ansage von Rasputin Der "Wirt" möchte Bargeld :roll:
5. Mehrfach auf den Spitzboden und Stick und Karten gewechselt.

6. Und das schreibe ich nicht :lol: (Der plappert)

Meine Momentane Auffassung zu Geld...........schon seit jahren sagt doch bescheid bevor es Geld gibt und mann kann planen...........
soweit es geht.

Ich bin jetzt Pleite weil ich 300 € Tierarztkosten bezahlt habe. Wovon die Hälfte vermeidbar gewesen wäre.

Nächsten Monat werde ich meine Ausgaben Dokumentieren. Und da wird es keine Reserve oder Rücklage oder weitere Spende möglich sein........
da flitzen hier Welpen rum.

Und Allgemein bitte ich darum mir auch die Suche nach der mitmach-Stufe zu erleichtern.
ich brauch auch Privatsspähre und das klappt seit einiger Zeit nicht wirklich.

Guten Morgen freigeist

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Re: Kann ein Schenker Ratschläge für Geld-Verwendung geben?

#3 Beitragvon oeff oeff » Mo 10. Mär 2014, 04:50

"oeff oeff" schrieb am 14.9.2010:

Ein sehr konkreter Beitrag von Freigeist zu dem Thema...

Aber klar: In unseren Projekten von SB läuft es mit Beiträgen seeeeeeeeehr weitgehend nach dem Prinzip der Eigeninitiative bzw. Selbst-Einschätzung von Mit-Lebenden... In den Schenker-Projekten vollständig...

Wer meint, kaum Geld zu haben oder zu wenig, um zu diesem oder jenem was dazulegen zu können, der geht halt nach seinen Möglichkeiten bzw. seiner Selbst-Einschätzung - und muß auch nichts dazulegen...

Und wenn in einem Monat für jemanden unvorhergesehene Mehr-Kosten anfallen - dafür werden bestimmt alle anderen auch viel Verständnis haben...

Allerdings könnte man für die folgenden Monate - wenn man will - z.B. mitbedenken, daß man durch das Gemeinschafts-Leben auch viel an Essens- etc. Kosten spart...
Aber egal: Es bleibt völlig Sache der Selbst-Einschätzung...

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Und wieviel man am Gemeinschafts-Leben teilnimmt oder sich "privat" zurückziehen mag, ist doch auch jedem selbst überlassen... Oder steht dem etwas im Wege?

oeff oeff
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Re: Kann ein Schenker Ratschläge für Geld-Verwendung geben?

#4 Beitragvon oeff oeff » Mo 10. Mär 2014, 04:51

"Freigeist" schrieb am 14.9.2010:

Darum ist es erstmal Logisch das ich in den Verein eintrete bis es feststeht wie es mit meiner Verrentung aussieht.

Und das was ich an Essen spare habe ich auch zurückfliessen lassen.

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Es entwickelt sich und wir lernen ja auch alle und mehr wie fragen geht auch nicht, bzw. das wissen was sich jemand wünscht.

Und da haben Thorben und Rasputin sich sehr zurückgehalten.

.........................................................................................................

Und Privat zurückziehen wäre mit mehr kosten verbunden da ich mich hier in der Lounge auch mehr bewege als wenn ich nebenangeblieben wäre, oder wieder ziehe.



lg freigeist

oeff oeff
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Re: Kann ein Schenker Ratschläge für Geld-Verwendung geben?

#5 Beitragvon oeff oeff » Mo 10. Mär 2014, 04:52

"Gabriela" schrieb am 14.9.2010:

Öffi hat geschrieben:So kann ich auch das Geld erstmal LIEBEND betrachten


Lieber Öffi,

dieser olle Volksmund, der da sagt: Bei Geld hört die Freundschaft auf.... :wink:

Googe mal mit google-Augen, was Vergeltung ist...

Als Vergeltung (lat. Retaliation, eigentlich Wiedervergeltung[1]) bezeichnet man im weitesten Sinn jede Reaktion auf eine vorhergegangene Aktion auf Gegenseitigkeit (Reziprozität). Nach dem Soziologen Richard Thurnwald ist Gegenseitigkeit, die einen Ausgleich zwischen Leistung und Gegenleistung herstellen will, ein Grundaspekt ethischer Gesellschaften und die Basis für jede soziale Vorstellung von Gerechtigkeit.

Ursprünglich verstand man unter Vergelten eine Gegenleistung oder Belohnung (Entgelt) für erwiesene Dienste.[2] Verwandt ist der Begriff Geld für ein Tauschmittel, das verschiedene Leistungen oder Waren in Bezug auf ihren gemeinsamen Tauschwert vergleichbar und damit austauschbar werden lässt.

Heute wird Vergeltung meist als Strafe mit dem Charakter der Sühne und Rache verstanden. Sie spielt in verschiedenen Religionen und Ideologien als kosmisches, rechtliches und/oder politisches Prinzip von Tun und Ergehen oder Lohn und Strafe eine besondere Rolle: im Verhältnis eines Gottes zu den Menschen wie unter den Menschen, in diesem oder einem jenseitigen Leben.


Welche Aussage fühlt sich momentan wohl bei dir am stimmigsten an?

Und zum Geld fand ich noch dies:

Im praktischen Gebrauch ist Geld ein Zwischentauschmittel, das sich von anderen Tauschmitteln dadurch unterscheidet, dass es nicht unmittelbar den Bedarf eines Tauschpartners befriedigt, sondern auf Grund allgemeiner Anerkennung zu weiterem Tausch eingesetzt werden kann.

Einmal angenommen, ich könnte mit irgendwelchen Texten wenig anfangen, und offene Texte sind immer ein Tausch, selbst wenn das nicht bewusst ist...Ich nehme nun also die Texte und gebe sie jemanden, der sie begierig liest und bekomme dafür etwas anderes...Würdest du , nehme ich doch gleich mal deine Worte, sie so gesehen wie Geld (ghel = Gold) sehen können? Also erstmal liebend betrachten...? ERSTMAL???

Bild Gabriela


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