Gerettete Inhalte aus fb-Kommunikation mit Bilbo Calvez

Hier können zwei oder mehr Personen, die den Administratoren (zumindest indirekt) bekannt sein müssen, öffentlichkeits-fähige Teile von "Gewaltfreier Kommunikations-Kultur GKK" praktizieren, um ihre Probleme zu lösen.
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oeff oeff
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Gerettete Inhalte aus fb-Kommunikation mit Bilbo Calvez

#1 Beitragvon oeff oeff » Do 27. Apr 2017, 12:08

Hierhin kopiere ich mal ein paar nach Löschung/Unsichtbar-Machung verschwundene Inhalte aus einer Facebook-Kommunikation zwischen mir und Bilbo Calvez...
Vielleicht kann es künftig z.T. als eine Basis für Weiterführung von Klärung zwischen Bilbo und mir tauglich sein...

oeff oeff
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Re: Gerettete Inhalte aus fb-Kommunikation mit Bilbo Calvez

#2 Beitragvon oeff oeff » Do 27. Apr 2017, 14:36

Ich habe die gesamten Inhalte (auch die anderen Kommentare) aus dem gelöschten Thema...
Ich veröffentliche hier im Original-Text nur meine Kommentare...

Zu Beginn aber nochmal die Postings auf meinen Seiten zum Thema:

oeff oeff
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Mein Post bzgl Ausschließeritis vom 26-4-2017

#3 Beitragvon oeff oeff » Do 27. Apr 2017, 14:41

https://www.facebook.com/oeffoeff/posts ... nref=story
aufgerufen am 26.4.2017 um 20:46 Uhr

**************************************************************



Öffentlich



Jürgen Wagner
3 Std. ·

"Ausschließeritis" - die Welt ist voll davon... Purer Widerspruch zum "Beutelsbacher Konsens"... Es wird wohl noch lange dauern, bis wir den Weg in eine wirklich freie Bildungs-Landschaft schaffen...

Bilbo Calvez erlebt es im Moment auch zum Teil mit ihrer "Bärensuppe"-Veranstaltung... (siehe das geteilte Posting...)
Wobei ich solches willkürliche Ausschluss-Verhalten von Standpunkten auch bei Bilbo selbst erlebt habe; dass sie das auch macht... Nicht gerade und ehrlich... Da gibt es noch was zu klären...

So wogt es hin und her mit der Ausschließeritis, auch unter den sogenannten 'Alternativen'...

Wir müssen bei uns damit anfangen, eine andere Kultur vorzuleben... Gerade auch die 'Alternativen' untereinander...

Ich habe einige hoffentlich lesenswerte Kommentare unter Bilbos Posting auch geschrieben...
Zwei der Kommentare kopiere ich auch hierher, für diejenigen, die wieder eine etwas ausführlichere 'Öff-Predigt' lesen wollen:

1.Kommentar:
Ich glaube, dass wir automatisch aus all den Spalterei- und Ausschluss-Problemen raus kommen, wenn wir echte Demokratie und Offene Gesellschaft mit 'freien Übersichts-Bühnen für alle möglichen argumentativen Standpunkte' schaffen, wie es der "Beutelsbacher Konsens" fordert - plus offenem und am besten wissenschaftlichem Qualitäts-Check der Argumente... (Wie ich es immer wieder als eine zentrale Aufgabe für "Friedens-Agenturen" empfehle...)

2. Kommentar:
Ich füge mal ein paar andere Aspekte noch hinzu von dem, was ich als UNVERZICHTBAR FREI DISKUTIERBARE 'Eck-Pfeiler' einer Gesellschafts-Veränderungs-Strategie für nötig erachte:

Es muss endlich möglich werden, rein nach sachlichem Sinn und Notwendigkeit über veränderungs-strategische Erfordernisse nachzudenken...
Ob Menschen einander (oder mich) mit in ihre Wohnzimmer einladen wollen, für Party oder Volkstanz oder Spezial-Meditation - da können sie von mir aus sehr wählerisch und ausschließeritisch mit umgehen... (Ich bin meist eh dafür, bei sowas draußen zu bleiben...)
Aber die Kern-Reflektion darüber, wie wir eine global verantwortliche Entwicklung hinbekommen können, die soll bzw. muss ja wohl basis-(konsens-)demokratisch erfolgen, sprich: da müssen ohne Ausschließeritis prinzipiell alle Menschen partizipatorisch einbezogen werden können (irgendwie, wenn nicht im Wohnzimmer, dann an einem dafür als geeignet zu findendem Ort)!... (Oder wer will es nicht in dieser demokratischen Offenheit? Der möge es bitte dann aber auch zugeben...)

Und dann muss es ja wohl nach der Logik des "Beutelsbacher Konsenses" gehen: Heißt, wir brauchen eine möglichst komplette Orientierungs-(Land-)Karte ("Alternativen-Übersicht"), was es alles gibt bzw. was geht, damit die Menschen daraus frei auswählen können, alles sehen und berücksichtigen können, und aus den vorhandenen 'Bausteinen' möglichst gute 'Baustein-Türmchen' bauen können...
Und ob etwas auf einer solchen 'Übersichts-Karte' besonders stark markiert werden sollte oder nicht, müsste sich rein nach dem sachlichen Orientierungs-Wert(!) richten ('hoher Berg' oder so...), nicht aber nach Willkür-Vorlieben oder -Ausschlüssen...

Und "Eckpfeiler" einer funktionsfähigen Gesellschafts-Veränderungs-Strategie, die auf jeden Fall - WENIGSTENS - nicht aus der Diskutierbarkeit ausgeschlossen werden dürfen, sind wohl u.a. (- ich reiß es nur an -):
Wir brauchen bestmögliche Basis- bzw. 'Bürger'-Beteiligung (- jeder hat sein soziales Umfeld, Familie, Freunde, Bekannte, Nachbarn, mit denen viel geredet wird; warum nicht wenigstens einmal im Monat miteinander offen über "Verantwortungs-Entwicklung" sprechen? - was man "Verantwortungs-Treffs" oder "Transition-Street-Gruppen" nennen könnte... -)...
Solche 'Basis-Gruppen' müssten zu einer echten 'global denken, lokal handeln'-Werte-Orientierung kommen können - wofür es wohl nix Besseres als die "Erd-Charta" geben dürfte (oder wer weiß was Besseres?...)...; was man Weiter-Entwicklung der Basis-Gruppen zu "Erd-Charta-Kreisen" nennen kann...
Die "Erd-Charta-Kreise" würden wohl recht leicht zu dem Ergebnis kommen können, dass die tolle Werte-Orientierung auch in Praxis umgesetzt werden muss, auch strukturell (durch Einrichtung von entsprechenden 'Steuerungs- bzw. Organisations-Zentralen'): statt "Arbeits-Agenturen" und "Kriegs-Ministerien" lieber "Nachhaltigkeits- und Friedens-Agenturen" als gesellschaftliche Leit-Institutionen...
Diese "Nachhaltigkeits- und Friedens-Agenturen" könnten grundlegende Maßnahmen durchsetzen helfen wie:
Grundrecht für jeden Menschen auf gewaltfreie Hilfe bei Klärung von Meinungs-Verschiedenheiten bzw. Konflikten (vorrangig zu 'Gleichberechtigung bzgl. Gewalt-Maßnahmen' wie, einander vor Gericht bringen zu können...)...; dafür u.a. Einrichtung von 'Klärungs-Instanzen' ("Wahrheits-Agenturen" oder wie man es auch nennen will...), die möglichst objektive und allseits vertrauenswürdige Informationen liefern (ich brauch nicht viel darüber zu sagen, dass die Infos von Medien oder Regierung sowas nicht sind...; das von mir Angesprochene wird schrecklicherweise von kaum einer 'Seite' wirklich gewollt!...)...
Weiter-Entwicklung der Demokratie zu ausreichender "Menschheits-(Konsens-)Demokratie", wo als 'entscheidende Mehrheit' nicht Augenblicks-Mehrheiten in Privilegien-Gruppen (wie dem Luxus-Staat Deutschland) gelten, sondern 'die Kinder der Zukunft'...

Lieber Markus, ich engagiere mich seit 26 Jahren radikal, und habe (u.a.) die Nachhaltigkeits- und Friedens-Agentur in der Region Marburg gegründet, damit endlich die Visiere hoch und die Horizonte weit genug werden können, um die nötigen Zukunfts-Fragen alle offen stellen und behandeln zu können...
Auch bei Kooperationen lege ich diesen Maßstab an. Es ist z.B. was anderes als bloße 'Netzwerk-Bildung' im Sinne, nur vorhandene Initiativen und Programme zu sammeln und zusammen zu fassen -- wo man dann vielleicht, wie es meist so kommt (wegen 'Unverträglichkeiten', 'Konsens-Ansprüchen', 'Fördergeldern' oder was auch sonst...) bestimmte Fragen nicht mehr richtig stellen kann, z.B. weil irgendwelche 'Alfredo-Amadeus-Vereine', die mit reingekommen sind, sagen, dass man ihnen als Mitglied sowas Übles nicht antun kann... -- Es ist bestimmt klar, was ich meine...

Freu mich total über jede offene revolutionäre Gelegenheit zu Kräfte-Bündelung...
Namaste.


‎Bilbo Calvez‎ an Bärensuppe
22. April um 14:14 ·
Eine Interview Absage (C. Felber, GWÖ) u.a. wegen Zusammenarbeit mit Hörmann und Kreissl.
Eine Galerie Absage für die Tour wegen meiner Zusammenarbeit Mit Ken ...
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1 Anke Rochelt



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Bilbo Calvez:
"Wobei ich solches willkürliche Ausschluss-Verhalten von Standpunkten auch bei Bilbo selbst erlebt habe; dass sie das auch macht... Nicht gerade und ehrlich... Da gibt es noch was zu klären..."
Beispiel bitte?
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Jürgen Wagner:
Gern.
Erstmal eine relativ allgemein bleibende Antwort (1), und dann (2) eine Einladung zu '(facebook-)ungewohnter Konflikt-Kultur', wie ich es seit vielen Jahren in alle Richtungen propagiere... ((und wie es m.E. gerade auch Facebook und Konsorten gut tun würde...))

1.) Ganz allgemein gesagt, wurde ich seit längerem von Dir eingeladen, mich in die "Bärensuppe"-Sache mit einzubringen (seit vorletztem Jahr, wenn ich mich recht erinnere)... Das 'kippte' irgendwann, und die von mir bzw. Schenker-Bewegung vertretene radikal-alternative Position wurde dann von Dir rausgehalten, z.T. trotz direkt gegenteiligen Ankündigungen und konkreten Zusagen...
((Ich erlaube mir allerdings noch, hinzuzufügen, dass unter einer Überschrift wie 'Leben ohne Geld' - zumal wenn des öfteren auch beklagt wird, wie schwer oder gar unmöglich das hier und heute unter den gegebenen Lebens-Umständen sei (und auch Leute wie Raphael Fellmer es deshalb wieder aufgeben usw...) ---- dann doch inhaltlich-sachlich sehr passend wäre (auch sehr 'Beutelsbacher-Konsens-Logik' entsprechend), die weitestgehenden Initiativen, die es hier und heute direkt in Theorie und Praxis umsetzen, mit in die Übersicht dessen, was es gibt, aufzunehmen... Hat was von inhaltlicher Stimmigkeit des Grund-Anliegens...))

2.) Ich vertrete eine sehr ausdifferenzierte Vorstellung von Konflikt-Kultur (siehe z.B. die "Methoden-Übersicht von Schenker-Bewegung", den Punkt „Gewaltfreie Kommunikations- und Konflikt-Kultur GKK“ viewtopic.php?f=3&t=98 , und auch meine Äußerungen bzgl. „Friedens-Agentur“ etc...).
Wenn ich irgendwo öffentlich Kritik an 'greifbaren' Einzel-Personen äußere wie hier, dann möchte ich immer erst den Versuch vorher unternommen haben, möglichst niedrig-schwellig erst mit der betreffenden Person selbst ins Reine zu kommen, oder dann in zweitem Schritt andere Personen, die allen beteiligten Seiten vertrauenswürdig sein können (Mirco z.B.), mit einzubeziehen... Wenn das alles nix Nennenswertes bringt, sind auch 'weitere Kreise' möglich... ---- Allerdings ist auch die Kritik-Äußerung in 'weiteren Kreisen' verbunden mit ständigem Bestreben, die Konflikt-Bearbeitung wieder auf niedrig-schwelligere Ebenen runter zu führen, soweit es geht... ------ In dem Sinne biete ich auch Dir an, dass wir statt öffentlich, gern auch erstmal diskreter unter uns weiter die Dinge klären können, sofern gewollt...
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oeff oeff
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Mein Post bzgl Ausschließeritis- bzw. Bilbo-Zensur-Löschung 27-4-2017

#4 Beitragvon oeff oeff » Do 27. Apr 2017, 14:47

IN FACEBOOK AUF DER SEITE „Jürgen Wagner (Öff Öff)“:


https://web.facebook.com/oeffoeff/posts ... 2552626649 <
aufgerufen am 27.4.2017 um 14:46 Uhr

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News Feed


Jürgen Wagner
31 Minuten ·

ZACK, SCHNELL GELÖSCHT BZW. UNSICHTBAR GEMACHT HAT DA WOHL JEMAND WAS 'UNANGENEHMES'... ----- VERDRÄNGUNG UND IGNORANZ SCHAFFEN ABER KEINE LÖSUNG (egal ob ein Christian Felber sich so verhalten mag, oder eine Bilbo Calvez, oder wer auch immer, Marburger Bildungsfest usw. usf. ...)!
Ohne echt tragfähige soziale Nachhaltigkeit werden wir keine Nachhaltigkeit im Ganzen hinbekommen!!!

Hier war gestern noch ein Posting von mir über "AUSSCHLIESSERITIS" statt offener Kommunikation und Konflikt-Arbeit. (Auf google-plus, wohin ich es auch postete, ist ein Rest davon noch zu lesen, die von mir an den Anfang gestellten Zusatz-Worte... https://plus.google.com/100823034099996 ... ozJcudo866 )
Ich hatte einen Beitrag aus einer fb-Gruppe von Bilbo Calvez geteilt ( https://www.facebook.com/groups/1432650 ... 644085404/ ), worin sie beklagte, dass sie Interview-Verweigerung erlebt habe (von Christian Felber...) und es Veranstaltungs-Absagen für sie gegeben habe, wohl weil sie zu falsch erscheinenden Umgang hätte (wie Joe Kreissl, Franz Hörmann...)...
Übereinstimmend mit vielen anderen Kommentaren zu Bilbos Beitrag schrieb auch ich dort, dass ich derartige Verdrängungs-Fronten (ich nenn es gern "Ausschließeritis") sehr schlimm finde...
Was anderes ist ja, wen man zu einer Privat-Veranstaltung zu sich ins Wohnzimmer holen will..., da kann man von mir aus sehr wählerisch sein... -- aber zumindest bei Grundfragen globaler Verantwortungs-Entwicklung müssen wir bereit sein, möglichst alle Menschen 'basis-(konsens-)demokratisch' mit einzubeziehen und alle Positionen und ihre Argumente auch für alle Menschen/Wähler sichtbar werden zu lassen... (Stichwort "Offene Gesellschaft", "Beutelsbacher Konsens" etc.) Und wenn wir solche demokratische Bewusstseins-Bildung nicht im eigenen Wohnzimmer haben wollen, dann müssen wir an geeignete andere Orte gehen -- aber uns der gemeinsamen Bewusstseins-Bildung stellen!!!
Ich schrieb auf der Bilbo-Seite in Kommentaren - und in meinem "Ausschließeritis"-Posting hier auf meinen Seiten - aber auch dazu, dass solche "Ausschließeritis" gaaaanz erschreckend weit verbreitet ist, auch unter sogenannten "Alternativen", und auch Bilbo Calvez z.T. so verfährt, wie ich es selbst erleben musste...
Bezugnehmend auf diese Andeutungen von mir, schrieb Bilbo gestern hier zu meinem Ausschließeritis-Posting einen Kommentar und wünschte Erklärung, was ich da zum Beispiel meinen würde...
Ich staunte und beschrieb in erstmal recht allgemeiner Form, was sie eigentlich schon sehr gut weiß (- ich hatte ihr meine Kritik früher schon in persönlichen Nachrichten erklärt... -):
Nachdem sie anfangs die Positionen von mir bzw. Schenker-Bewegung bei ihrer "Bärensuppe"-Initiative ausdrücklich mit dabei haben wollte (- ist ja auch inhaltlich naheliegend, für Veranstaltungen in Richtung "Ohne Geld Leben"; - wer lebt denn so? wie sehr? -), kippte das dann nach einigen Monaten, und sie verdrängte das, verbunden auch mit Bruch fester Zusagen, abwiegelnden Lügen etc...
Und ich lud Bilbo gestern in meiner Antwort auf ihre Nachfrage, was gemeint sei, zusätzlich dazu ein, dass wir von mir aus gern eine feinere Kommunikations- und Konflikt-Kultur praktizieren können, als es sonst bei fb etc. üblich ist, insbesondere indem wir die Dinge nicht mehr als nötig in der großen Öffentlichkeit behandeln müssen, sondern auf 'niedrigere Bearbeitungs-Schwellen' zurück gehen könnten etc...

Und Schwupps - über Nacht ist nun alles weg... Das Verschwinden scheint mir (der ich internet- und facebook-technisch nicht der Versierteste bin...) wohl dadurch ausgelöst worden zu sein, dass der Beitrag auf Bilbos Seite, den ich geteilt hatte, entfernt wurde...
(Schade auch deshalb, weil da insgesamt viele Kommentare und interessante Diskussion entstanden waren...)

Wenn es nun nicht irgendwie technisch ganz anders gewesen ist, oder irgendwelche schrägen Hacker oder höhere Mächte eingegriffen haben, scheint es mir so, dass Bilbo die Texte aus der Sichtbarkeit entfernte...

Schade, schade... Wie schrieb Bilbo an einer anderen Stelle doch mal so schön gegen gesprächs-verweigernde Ignoranz ( https://www.youtube.com/watch?v=O3FMohdm_BY ):
Viele Menschen heutzutage (sie spricht an der Stelle konkret von "Gutmenschen" und "besorgten Bürgern"...) "können kaum noch miteinander reden. Jede Diskussion endet im Streit. Mit Hass oder gegenseitiger Ignoranz kommt man aber nicht weiter. ...
Wir könnten uns aber zusammen tun und uns solidarisch miteinander für eine bessere Welt einsetzen. Eine Welt, wo Kriege und die Ausbeutung unserer Planeten, Ressourcen und Menschenseelen nur noch traurige Geschichte aus der Vergangenheit sind.
Zusammen könnten wir nach Lösungen suchen, damit alle friedlich miteinander leben können und die Bedürfnisse aller befriedigt werden.
Unser grüner Planet kann so fruchtbar sein wenn man ihn gut behandelt!"

--------- Wir müssen's halt nur in angemessener Ernsthaftigkeit tun... U.a. wirklich ohne Ignoranz und Ausschließeritis...

Namaste.
Öff Öff

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(Ergänzenswerte Kommentar-Aussagen von mir von gestern poste ich hier nochmal in die ersten Kommentare rein...
Und ich mache ein Forums-Thema in unserem Schenker-Forum auf, wohin ich auch andere Kommentare von mir aus dem bei Bilbo nicht mehr lesbaren Beitrag hineinkopiere... viewtopic.php?f=31&t=410 )


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Kommentare

Jürgen Wagner:
Hier was ich gestern als Vorspann zum geteilten Posting auf meinen Seiten schrieb:

"Ausschließeritis" - die Welt ist voll davon... Purer Widerspruch zum "Beutelsbacher Konsens"... Es wird wohl noch lange dauern, bis wir den Weg in eine wirklich freie Bildungs-Landschaft schaffen...

Bilbo Calvez erlebt es im Moment auch zum Teil mit ihrer "Bärensuppe"-Veranstaltung... (siehe das geteilte Posting...)
Wobei ich solches willkürliche Ausschluss-Verhalten von Standpunkten auch bei Bilbo selbst erlebt habe; dass sie das auch macht... Nicht gerade und ehrlich... Da gibt es noch was zu klären...

So wogt es hin und her mit der Ausschließeritis, auch unter den sogenannten 'Alternativen'...

Wir müssen bei uns damit anfangen, eine andere Kultur vorzuleben... Gerade auch die 'Alternativen' untereinander...

Ich habe einige hoffentlich lesenswerte Kommentare unter Bilbos Posting auch geschrieben...
Zwei der Kommentare kopiere ich auch hierher, für diejenigen, die wieder eine etwas ausführlichere 'Öff-Predigt' lesen wollen:

1.Kommentar:
Ich glaube, dass wir automatisch aus all den Spalterei- und Ausschluss-Problemen raus kommen, wenn wir echte Demokratie und Offene Gesellschaft mit 'freien Übersichts-Bühnen für alle möglichen argumentativen Standpunkte' schaffen, wie es der "Beutelsbacher Konsens" fordert - plus offenem und am besten wissenschaftlichem Qualitäts-Check der Argumente... (Wie ich es immer wieder als eine zentrale Aufgabe für "Friedens-Agenturen" empfehle...)

2. Kommentar:
Ich füge mal ein paar andere Aspekte noch hinzu von dem, was ich als UNVERZICHTBAR FREI DISKUTIERBARE 'Eck-Pfeiler' einer Gesellschafts-Veränderungs-Strategie für nötig erachte:

Es muss endlich möglich werden, rein nach sachlichem Sinn und Notwendigkeit über veränderungs-strategische Erfordernisse nachzudenken...
Ob Menschen einander (oder mich) mit in ihre Wohnzimmer einladen wollen, für Party oder Volkstanz oder Spezial-Meditation - da können sie von mir aus sehr wählerisch und ausschließeritisch mit umgehen... (Ich bin meist eh dafür, bei sowas draußen zu bleiben...)
Aber die Kern-Reflektion darüber, wie wir eine global verantwortliche Entwicklung hinbekommen können, die soll bzw. muss ja wohl basis-(konsens-)demokratisch erfolgen, sprich: da müssen ohne Ausschließeritis prinzipiell alle Menschen partizipatorisch einbezogen werden können (irgendwie, wenn nicht im Wohnzimmer, dann an einem dafür als geeignet zu findendem Ort)!... (Oder wer will es nicht in dieser demokratischen Offenheit? Der möge es bitte dann aber auch zugeben...)

Und dann muss es ja wohl nach der Logik des "Beutelsbacher Konsenses" gehen: Heißt, wir brauchen eine möglichst komplette Orientierungs-(Land-)Karte ("Alternativen-Übersicht"), was es alles gibt bzw. was geht, damit die Menschen daraus frei auswählen können, alles sehen und berücksichtigen können, und aus den vorhandenen 'Bausteinen' möglichst gute 'Baustein-Türmchen' bauen können...
Und ob etwas auf einer solchen 'Übersichts-Karte' besonders stark markiert werden sollte oder nicht, müsste sich rein nach dem sachlichen Orientierungs-Wert(!) richten ('hoher Berg' oder so...), nicht aber nach Willkür-Vorlieben oder -Ausschlüssen...

Und "Eckpfeiler" einer funktionsfähigen Gesellschafts-Veränderungs-Strategie, die auf jeden Fall - WENIGSTENS - nicht aus der Diskutierbarkeit ausgeschlossen werden dürfen, sind wohl u.a. (- ich reiß es nur an -):
Wir brauchen bestmögliche Basis- bzw. 'Bürger'-Beteiligung (- jeder hat sein soziales Umfeld, Familie, Freunde, Bekannte, Nachbarn, mit denen viel geredet wird; warum nicht wenigstens einmal im Monat miteinander offen über "Verantwortungs-Entwicklung" sprechen? - was man "Verantwortungs-Treffs" oder "Transition-Street-Gruppen" nennen könnte... -)...
Solche 'Basis-Gruppen' müssten zu einer echten 'global denken, lokal handeln'-Werte-Orientierung kommen können - wofür es wohl nix Besseres als die "Erd-Charta" geben dürfte (oder wer weiß was Besseres?...)...; was man Weiter-Entwicklung der Basis-Gruppen zu "Erd-Charta-Kreisen" nennen kann...
Die "Erd-Charta-Kreise" würden wohl recht leicht zu dem Ergebnis kommen können, dass die tolle Werte-Orientierung auch in Praxis umgesetzt werden muss, auch strukturell (durch Einrichtung von entsprechenden 'Steuerungs- bzw. Organisations-Zentralen'): statt "Arbeits-Agenturen" und "Kriegs-Ministerien" lieber "Nachhaltigkeits- und Friedens-Agenturen" als gesellschaftliche Leit-Institutionen...
Diese "Nachhaltigkeits- und Friedens-Agenturen" könnten grundlegende Maßnahmen durchsetzen helfen wie:
Grundrecht für jeden Menschen auf gewaltfreie Hilfe bei Klärung von Meinungs-Verschiedenheiten bzw. Konflikten (vorrangig zu 'Gleichberechtigung bzgl. Gewalt-Maßnahmen' wie, einander vor Gericht bringen zu können...)...; dafür u.a. Einrichtung von 'Klärungs-Instanzen' ("Wahrheits-Agenturen" oder wie man es auch nennen will...), die möglichst objektive und allseits vertrauenswürdige Informationen liefern (ich brauch nicht viel darüber zu sagen, dass die Infos von Medien oder Regierung sowas nicht sind...; das von mir Angesprochene wird schrecklicherweise von kaum einer 'Seite' wirklich gewollt!...)...
Weiter-Entwicklung der Demokratie zu ausreichender "Menschheits-(Konsens-)Demokratie", wo als 'entscheidende Mehrheit' nicht Augenblicks-Mehrheiten in Privilegien-Gruppen (wie dem Luxus-Staat Deutschland) gelten, sondern 'die Kinder der Zukunft'...

Lieber Markus, ich engagiere mich seit 26 Jahren radikal, und habe (u.a.) die Nachhaltigkeits- und Friedens-Agentur in der Region Marburg gegründet, damit endlich die Visiere hoch und die Horizonte weit genug werden können, um die nötigen Zukunfts-Fragen alle offen stellen und behandeln zu können...
Auch bei Kooperationen lege ich diesen Maßstab an. Es ist z.B. was anderes als bloße 'Netzwerk-Bildung' im Sinne, nur vorhandene Initiativen und Programme zu sammeln und zusammen zu fassen -- wo man dann vielleicht, wie es meist so kommt (wegen 'Unverträglichkeiten', 'Konsens-Ansprüchen', 'Fördergeldern' oder was auch sonst...) bestimmte Fragen nicht mehr richtig stellen kann, z.B. weil irgendwelche 'Alfredo-Amadeus-Vereine', die mit reingekommen sind, sagen, dass man ihnen als Mitglied sowas Übles nicht antun kann... -- Es ist bestimmt klar, was ich meine...

Freu mich total über jede offene revolutionäre Gelegenheit zu Kräfte-Bündelung...
Namaste.
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Jürgen Wagner:
Dann fragte Bilbo hier auf meiner Seite in einem Kommentar, worauf sich meine Kritik an ihr z.B. beziehe...

Ich antwortete mit folgendem Kommentar:

Gern.
Erstmal eine relativ allgemein bleibende Antwort (1), und dann (2) eine Einladung zu '(facebook-)ungewohnter Konflikt-Kultur', wie ich es seit vielen Jahren in alle Richtungen propagiere... ((und wie es m.E. gerade auch Facebook und Konsorten gut tun würde...))

1.) Ganz allgemein gesagt, wurde ich seit längerem von Dir eingeladen, mich in die "Bärensuppe"-Sache mit einzubringen (seit vorletztem Jahr, wenn ich mich recht erinnere)... Das 'kippte' irgendwann, und die von mir bzw. Schenker-Bewegung vertretene radikal-alternative Position wurde dann von Dir rausgehalten, z.T. trotz direkt gegenteiligen Ankündigungen und konkreten Zusagen...
((Ich erlaube mir allerdings noch, hinzuzufügen, dass unter einer Überschrift wie 'Leben ohne Geld' - zumal wenn des öfteren auch beklagt wird, wie schwer oder gar unmöglich das hier und heute unter den gegebenen Lebens-Umständen sei (und auch Leute wie Raphael Fellmer es deshalb wieder aufgeben usw...) ---- dann doch inhaltlich-sachlich sehr passend wäre (auch sehr 'Beutelsbacher-Konsens-Logik' entsprechend), die weitestgehenden Initiativen, die es hier und heute direkt in Theorie und Praxis umsetzen, mit in die Übersicht dessen, was es gibt, aufzunehmen... Hat was von inhaltlicher Stimmigkeit des Grund-Anliegens...))

2.) Ich vertrete eine sehr ausdifferenzierte Vorstellung von Konflikt-Kultur (siehe z.B. die "Methoden-Übersicht von Schenker-Bewegung", den Punkt „Gewaltfreie Kommunikations- und Konflikt-Kultur GKK“ viewtopic.php?f=3&t=98 , und auch meine Äußerungen bzgl. „Friedens-Agentur“ etc...).
Wenn ich irgendwo öffentlich Kritik an 'greifbaren' Einzel-Personen äußere wie hier, dann möchte ich immer erst den Versuch vorher unternommen haben, möglichst niedrig-schwellig erst mit der betreffenden Person selbst ins Reine zu kommen, oder dann in zweitem Schritt andere Personen, die allen beteiligten Seiten vertrauenswürdig sein können (Mirco z.B.), mit einzubeziehen... Wenn das alles nix Nennenswertes bringt, sind auch 'weitere Kreise' möglich... ---- Allerdings ist auch die Kritik-Äußerung in 'weiteren Kreisen' verbunden mit ständigem Bestreben, die Konflikt-Bearbeitung wieder auf niedrig-schwelligere Ebenen runter zu führen, soweit es geht... ------ In dem Sinne biete ich auch Dir an, dass wir statt öffentlich, gern auch erstmal diskreter unter uns weiter die Dinge klären können, sofern gewollt...
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Kommentare v mir aus gelöschtem Thema in Bilbos Gruppe

#5 Beitragvon oeff oeff » Do 27. Apr 2017, 15:52

Kommentare v mir aus dem gelöschten Thema in Bilbos Gruppe "Bärensuppe" (Titel oben auf der Gruppen-Seite: "Die Bärensuppe auf Tour" Ein Kunst-Projekt von Bilbo Calvez)

https://www.facebook.com/groups/1432650 ... 644085404/
aufgerufen am 26.4.2017 um 19:27 Uhr

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Die Beschreibung der Gruppe noch vorweg (in rechter Rand-Spalte auf der Gruppen-Seite):

Beschreibung:
Hier werden Informationen gesammelt über Menschen, Projekte und Konzepte die uns der Vision einer Gesellschaft ohne Geld ein Stück weiter bringen.

WARNUNG: Was mit dem Thematik nicht direkt etwas zu tun hat, wird nicht zugelassen.
Kein Problemdarstellung.
Kein Zitate.
Kein Demo.
Alles findet man woanders genügend.
NUR LÖSUNGEN!
Nicht bösartig gemeint, einfach nur zur Klarheit! :)

Das Kunstprojekt, der Bärensuppe stellt Auseinandersetzung mit der Vision einer geldlosen Gesellschaft, genauer beschrieben einer dezentralen, nicht monetären Open-Source-Anarchie, bildet den Kern des Projektes dar.

Warum "Bärensuppe"?
Bären wegen "Bär", "Berlin" ;) Das Projekt ist in Berlin entstanden und die Ausstellung wird zunächst in Berlin präsentiert.

Die Suppe, der Topf, das Zusammenkommen an einer sozialen Feuerstelle ist dabei die Metapher für eine Gesellschaft, die wieder Empathie statt Ellbogen zum Ziel hat. In die Bärensuppe gibt man, was man will und kann. Herausnehmen darf man, was man braucht und möchte. Gezählt, verglichen oder bewertet wird nicht. Alle „essen“ von der gleichen Suppe, also soll sie schmecken und sie soll für alle ausreichend hergeben. Es geht um das Wiederentdecken des Urvertrauens und um das Erfahren, dass wir alle in unserem tiefsten Inneren miteinander verbunden sind, auch wenn wir es vergessen haben.

Das Projekt „Die Bärensuppe“ besteht zuerst aus einem visuellen Anteil, Interviews mit Menschen, die anders mit Geld umgehen als gewöhnlich. Pioniere dieser in den Augen vieler dringend notwendigen Wende, oder Menschen, die durch ihr Handeln diese Transition ankündigen, vorbereiten, einleiten oder schon leben.

Der andere, analoge Teil, in Form einer Kunstausstellung, ist im September im Lite-Haus Berlin präsentiert worden. Die Besucher könnten durch das Agieren in zwei interaktiven Installationen, sich dem Impact des Geldes in ihrem eigenen Leben bewusst werden. Die interaktive Hauptinstallation, in dem geldlosen Bereich des Ausstellungsortes, gibt den Besuchern die Möglichkeit, gegenseitiges Vertrauen zu beobachten und dieses auch selbst zu üben.
Die Ausstellung hat darüber hinaus einen schützenden Rahmen bieten, wo man sich mit diesem Thema, was allergische Reaktionen bei den meisten Menschen auslöst, in Ruhe annähern kann.

Iim Sommer 2017 wird die Bärensuppe auf Tour gehen. Eine dafür Crowd-Funding Kampagne ist erfolgreich abgeschlossen.

Leute die mit Untertiteln und Übersetzungen helfen möchten, melden sich in der Gruppe der Unterstützer:
https://web.facebook.com/groups/458721697645295/

Bitte abonniert den Kanal um auf dem Laufenden zu bleiben:
https://www.youtube.com/c/bilbocalvez

Webseite:
http://baerensuppe.berlin/
http://www.bilbo.calvez.info/


Bilbo Calvez
TRIODOS BANK
IBAN DE61 5003 1000 1042 8230 03
BIC TRODDEF1

Bitcoins:
1Dr36Wm8Ai5fVtVNkxzCV4KxynJKwAUPam

Paypal
https://paypal.me/bilboc

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Jürgen Wagner:
Die Welt ist voll mit Intriganz-Spinnereien für willkürliche und system-dienliche Spaltereien... So kommen wir aus den "Divide et Impera"-Hindernissen nicht raus...
Aber wir müssten erstmal natürlich alle bei uns selbst und untereinander damit aufhören...
"Grade klare Menschen..." "Kein Reden mit gespaltenen Zungen..." usw...
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[Eine andere Kommentatorin äußerte Zustimmung und fügte hinzu, "viele Kommentatoren schlagen leider in die gleiche Bresche, die sie eigentlich kritisieren..." und: "Der Balken im eigenen Auge ist ja bekanntlich eh kleiner als der Splitter im Auge des/der anderen"]

Jürgen Wagner:
Ist das als Kritik an mir gemeint? Wer bzgl. des Erfolgs von Vorwürfen gegen mich ein ansatzweises Bild haben mag, kann gern mal in die Wikipedia- und Pluspedia-Artikel schauen... Alle Fälle, wo es zu objektivierender Prüfung kam, habe ich immer 'gewonnen'...
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Jürgen Wagner:
Ich glaube, dass wir automatisch aus all den Spalterei- und Ausschluss-Problemen raus kommen, wenn wir echte Demokratie und Offene Gesellschaft mit 'freien Übersichts-Bühnen für alle möglichen argumentativen Standpunkte' schaffen, wie es der "Beutelsbacher Konsens" fordert - plus offenem und am besten wissenschaftlichem Qualitäts-Check der Argumente... (Wie ich es immer wieder als eine zentrale Aufgabe für "Friedens-Agenturen" empfehle...)
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Jürgen Wagner:
Wir haben in der Gesellschaft "Arbeits-Agenturen" und "Kriegs-Ministerien", aber keine "Nachhaltigkeits- oder Friedens-Agenturen"... Für die wichtigsten Aufgaben haben wir keine Organisations-Zentralen...
Eine der ersten, vorrangigen Aufgaben der Friedens-Agenturen wäre wohl, möglichst objektive und allgemein vertrauenswürdige Klärungs-Instanzen zu schaffen, die von jedem Menschen für gewaltfreie Konflikt-Klärungen eingeschaltet werden könnten -- ist ein viel wichtigeres Grund-Recht für die Menschen, als sich vor Gerichte zerren zu können...
Und gerade bei irgendwelchen 'Nebeln' unter 'uns Alternativen' wären solche Klärungen natürlich besonders wichtig... Wir sollten mit sowas als leuchtende Beispiele voran gehen...

Wenn es eine gute Zukunft geben soll, dann wird sowas kommen müssen... Es kommt irgendwann... Ich sehe viel Nebel, der dann aufzuhellen sein wird...

Auch Bilbo und ich haben da eine Kleinigkeit an Klärungs-Bedarf...
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[Ein anderer Kommentator äußerte Freude über mein Mit-Schreiben und wies auf ein paar Vernetzungs-Möglichkeiten hin:
"...dasselbe ist die Idee vom Friedensforum Berlin - Zentrum für Frieden und Nachhaltigkeit - wir brauchen dafür eine eigene Infrastruktur, eine gesunde und stabile Basis - ich diskutiere das bereits überall und setz mich gerne mit allen zusammen, die da gemeinsame Sache machen wollen.
https://www.facebook.com/netzwerkfriede ... cation=ufi
Netzwerktreffen Friedensforum"]

Jürgen Wagner:
Da können wir dann wohl gut zusammenkommen. Ich habe hier gemeinsam mit anderen schonmal eine "Nachhaltigkeits-Agentur" und "Friedens-Agentur" für die Region Marburg/Stadtallendorf gegründet...
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[Er wies mich auf zwei weitere Vernetzungs-Möglichkeiten hin:
https://www.facebook.com/Bundesvereinig ... cation=ufi und
https://www.facebook.com/groups/1915444 ... cation=ufi friedensweg.org DE ]


Jürgen Wagner:
Dank für die Hinweise...
Beim ersten finde ich den Anfang ihrer programmatischen Beschreibung recht gut:
"Ziele der Bundesvereinigung Nachhaltigkeit
1. Ganzheitlichkeit als Schlüssel für Nachhaltigkeit als maßgebende Betrachtungsweise in gesetzgeberische und Planungsprozesse integrieren
2. Öffentlichkeit, Politik, Wirtschaft und Verwaltung in dieser Hinsicht zu beraten und zu unterstützen..."
AAABER: Es ist ja völlig richtig, dass man 'auf den Gesamt-Kurs schauen muss, um auch im Einzelnen richtig steuern zu können'... Also muss die Ganzheitlichkeit/ganzheitliche Nachhaltigkeit/Gesamtkurs-Orientierung zum bestimmenden Maßstab werden können... (Eigentlich keine zu schwere Erkenntnis – aber wegen entgegenstehender Lobby-Interessen in der jetzigen Gesellschaft bzw. dem jetzigen System massiv tabuisiert, wie wir alle wissen...) --- Aber zu dieser Gesamtkurs-Verantwortungs-Logik muss dann m.E. auch dazugehören können, dass es im Endeffekt nicht nur darum gehen kann, als 'beratende Instanz' zu anders-orientierten (mehrheits-konsum-demokratischen oder gar pluto-kratischen) Polit-Instanzen ergänzend hinzuzutreten, sondern – egal, wie sehr es anderen missfallen mag - auch ZUMINDEST DISKUTIERBAR MACHEN ZU KÖNNEN, ob nicht so eine Instanz wie „Nachhaltigkeits-Agentur“ nicht neben, sondern anstelle aller anderen Entscheidungs- bzw. Polit-Instanzen zur eigentlichen gesellschaftlichen Leit-Institution werden muss...
Ich werde der Bundesvereinigung Nachhaltigkeit schreiben und sie direkt fragen, ob auch solche Denk- und Diskutier-Dimensionen bei ihnen bzw. mit ihnen möglich sind... Wenn ja, könnte ich bzw. die von mir mit-gegründete „Nachhaltigkeits-Agentur“ viel mit ihnen anfangen... --- Wenn jedoch irgendwo an solchen Stellen Tabu-Grenzen dogmatisiert sein sollten (- ist oft der Fall, und wird von System-Kräften auch z.T. gezielt rein-konstruiert... -), dann stößt da die Kooperations-Perspektive an Grenzen (- was viel Teil-Kooperation trotzdem möglich bleiben lässt, aber keine 'Struktur-Abhängigkeits-Kooperation', die den revolutionären Fortschritt verhindern könnte... -)...

Beim zweiten gefallen mir Aussagen nicht wie:
„3. Keine Werbung, keine religiösen, politischen Diskussionen etc. Dafür gibt es viele andere Gruppen auf Facebook.“
Das sind viel zu partikularistische und separatistische Ausschluss-Mechanismen in meinen Augen... Der Frieden hat auch Dimensionen, die mit Werbungs-Bedarf, und mit religiösen und politischen Dimensionen zu behandeln sind... (Auch da kann Teil-Kooperation natürlich möglich und sinnvoll bleiben – aber wie oben schon gesagt, die zusammenhängende Kurs-Verbindungs-Kooperation stößt dann halt an Grenzen: 'Nirgends dürfen die Flügel der Revolution wesentlich beschnitten werden!'...)
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Jürgen Wagner:
Ich füge mal ein paar andere Aspekte noch hinzu von dem, was ich als UNVERZICHTBAR FREI DISKUTIERBARE 'Eck-Pfeiler' einer Gesellschafts-Veränderungs-Strategie für nötig erachte:
[Oh, werde gerade durch ne wichtige Baum-Fäll-Aktion unterbrochen... Fortsetzung später...]
Baum gefällt und zersägt; wieder da...

Es muss endlich möglich werden, rein nach sachlichem Sinn und Notwendigkeit über veränderungs-strategische Erfordernisse nachzudenken...
Ob Menschen einander (oder mich) mit in ihre Wohnzimmer einladen wollen, für Party oder Volkstanz oder Spezial-Meditation - da können sie von mir aus sehr wählerisch und ausschließeritisch mit umgehen... (Ich bin meist eh dafür, bei sowas draußen zu bleiben...)
Aber die Kern-Reflektion darüber, wie wir eine global verantwortliche Entwicklung hinbekommen können, die soll bzw. muss ja wohl basis-(konsens-)demokratisch erfolgen, sprich: da müssen ohne Ausschließeritis prinzipiell alle Menschen partizipatorisch einbezogen werden können (irgendwie, wenn nicht im Wohnzimmer, dann an einem dafür als geeignet zu findendem Ort)!... (Oder wer will es nicht in dieser demokratischen Offenheit? Der möge es bitte dann aber auch zugeben...)

Und dann muss es ja wohl nach der Logik des "Beutelsbacher Konsenses" gehen: Heißt, wir brauchen eine möglichst komplette Orientierungs-(Land-)Karte ("Alternativen-Übersicht"), was es alles gibt bzw. was geht, damit die Menschen daraus frei auswählen können, alles sehen und berücksichtigen können, und aus den vorhandenen 'Bausteinen' möglichst gute 'Baustein-Türmchen' bauen können...
Und ob etwas auf einer solchen 'Übersichts-Karte' besonders stark markiert werden sollte oder nicht, müsste sich rein nach dem sachlichen Orientierungs-Wert(!) richten ('hoher Berg' oder so...), nicht aber nach Willkür-Vorlieben oder -Ausschlüssen...

Und "Eckpfeiler" einer funktionsfähigen Gesellschafts-Veränderungs-Strategie, die auf jeden Fall - WENIGSTENS - nicht aus der Diskutierbarkeit ausgeschlossen werden dürfen, sind wohl u.a. (- ich reiß es nur an -):
Wir brauchen bestmögliche Basis- bzw. 'Bürger'-Beteiligung (- jeder hat sein soziales Umfeld, Familie, Freunde, Bekannte, Nachbarn, mit denen viel geredet wird; warum nicht wenigstens einmal im Monat miteinander offen über "Verantwortungs-Entwicklung" sprechen? - was man "Verantwortungs-Treffs" oder "Transition-Street-Gruppen" nennen könnte... -)...
Solche 'Basis-Gruppen' müssten zu einer echten 'global denken, lokal handeln'-Werte-Orientierung kommen können - wofür es wohl nix Besseres als die "Erd-Charta" geben dürfte (oder wer weiß was Besseres?...)...; was man Weiter-Entwicklung der Basis-Gruppen zu "Erd-Charta-Kreisen" nennen kann...
Die "Erd-Charta-Kreise" würden wohl recht leicht zu dem Ergebnis kommen können, dass die tolle Werte-Orientierung auch in Praxis umgesetzt werden muss, auch strukturell (durch Einrichtung von entsprechenden 'Steuerungs- bzw. Organisations-Zentralen'): statt "Arbeits-Agenturen" und "Kriegs-Ministerien" lieber "Nachhaltigkeits- und Friedens-Agenturen" als gesellschaftliche Leit-Institutionen...
Diese "Nachhaltigkeits- und Friedens-Agenturen" könnten grundlegende Maßnahmen durchsetzen helfen wie:
Grundrecht für jeden Menschen auf gewaltfreie Hilfe bei Klärung von Meinungs-Verschiedenheiten bzw. Konflikten (vorrangig zu 'Gleichberechtigung bzgl. Gewalt-Maßnahmen' wie, einander vor Gericht bringen zu können...)...; dafür u.a. Einrichtung von 'Klärungs-Instanzen' ("Wahrheits-Agenturen" oder wie man es auch nennen will...), die möglichst objektive und allseits vertrauenswürdige Informationen liefern (ich brauch nicht viel darüber zu sagen, dass die Infos von Medien oder Regierung sowas nicht sind...; das von mir Angesprochene wird schrecklicherweise von kaum einer 'Seite' wirklich gewollt!...)...
Weiter-Entwicklung der Demokratie zu ausreichender "Menschheits-(Konsens-)Demokratie", wo als 'entscheidende Mehrheit' nicht Augenblicks-Mehrheiten in Privilegien-Gruppen (wie dem Luxus-Staat Deutschland) gelten, sondern 'die Kinder der Zukunft'...

Lieber Markus, ich engagiere mich seit 26 Jahren radikal, und habe (u.a.) die Nachhaltigkeits- und Friedens-Agentur in der Region Marburg gegründet, damit endlich die Visiere hoch und die Horizonte weit genug werden können, um die nötigen Zukunfts-Fragen alle offen stellen und behandeln zu können...
Auch bei Kooperationen lege ich diesen Maßstab an. Es ist z.B. was anderes als bloße 'Netzwerk-Bildung' im Sinne, nur vorhandene Initiativen und Programme zu sammeln und zusammen zu fassen -- wo man dann vielleicht, wie es meist so kommt (wegen 'Unverträglichkeiten', 'Konsens-Ansprüchen', 'Fördergeldern' oder was auch sonst...) bestimmte Fragen nicht mehr richtig stellen kann, z.B. weil irgendwelche 'Alfredo-Amadeus-Vereine', die mit reingekommen sind, sagen, dass man ihnen als Mitglied sowas Übles nicht antun kann... -- Es ist bestimmt klar, was ich meine...

Freu mich total über jede offene revolutionäre Gelegenheit zu Kräfte-Bündelung...
Namaste.


[Er wandte dazu ein, dass ihm das "zu viel Text" war, "gerade hier für Facebook"... Und dass er "einfach auf Organisationen aufmerksam mache, mit denen ... [er] in Verbindung stehe". "Manche - wie der Friedensweg - sind reine Aktionsseiten und grenzen daher Kritik und Diskussion aus..." "Die Bundesvereinigung verfolgt insgesamt einen sehr wissenschaftlichen Ansatz und auch das Ziel eines Zentrums für Nachhaltigkeit." Er habe "schon vermutet, dass sie dir nicht radikal genug sind. Dachte dann aber - schau selbst wie du sie findest oder ob du dich mit ihnen verbindest. Vernetzung ist für mich nur sinnvoll wo Menschen sich auf einander einlassen, einig werden und daraus gemeinsam aktiv werden. Ich sammel nich bloß Seiten und Organisationen sondern bin in meinem Rahmen so aktiv wie möglich."
Er fügte noch hinzu: "Nach meinen Erfahrungen kommt fast jeder mit seinen Erfahrungen und Vorstellungen was es alles braucht und wie das am besten geht. Manches deckt sich dann ganz gut, anderes unterscheidet sich wieder. Wie viele kennst du bisher, die damit zusammenkommen und rausfinden, was sie gemeinsam machen können und wollen?"]


Jürgen Wagner:
Ich danke Dir für Deine Vernetzungs-Hinweise, und es war nicht als Vorwurf gegen Dich gemeint, was ich bzgl. Gefahren bei bloßen 'Sammel-Vernetzungen' schrieb... (Ich kenn Dich und Dein Engagement bisher ja kaum...)
Und ich bin jedenfalls auch überzeugt: Wir brauchen viel Vernetzung, auch über Unterschiede hinweg...; auch wo es nur um Kooperation in Einzel-Punkten geht, und nicht gleich um 'allgemeine Kurs-Übereinstimmung', so dass man die anderen 'auch im eigenen Namen segeln lassen könnte', auch wo man sie nicht mehr im Blick hat... --
Und ich versuche deshalb auch, möglichst viel Vernetzung, an vielen Stellen, punktuell oder kurs-übereinstimmend, entstehen zu lassen (alles natürlich im Rahmen der zeitlichen und energetischen Möglichkeiten)...
Aber ich glaube auch, dass es ganz wichtig ist, da viel differenzierendes Überlegen mit dazu zu bringen, wie möglichst gutes Vernetzen, bzgl. Effektivität und insbesondere Vertrauens-Potentialen, gelingen kann...
Dem sollten meine ausführlicheren Texte auch hier dienen... Und ich bringe solche, z.T. auch ausführlicheren, Argumentationen mit dazu, wo es überhaupt mal Gelegenheiten ernstgemeinten Diskutierens gibt... -- ist selten genug...
Und außerdem bin ich ja auch so ein komischer Typ, dass ich sogar auch mit Freude irgendwo allein vorwärts presche (sogar wenn ich viel Widerspruch und Ablehnung erfahre): Hauptsache ist für mich immer nur die logische Notwendigkeit der Inhalte...
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[Ein Kommentator warf ein: "Handel ist die Vorstufe zum Krieg." und bekam die kritische Antwort: "Aha, und wie soll die Menschheit existieren und sich organisieren ohne Handel zu betreiben und ohne der Gefahr von Kriegen bzw. Streits um Ressourcen auseinandergesetzt zu sein?"
worauf er antwortete: "Wie machen wir es im Familien- und Freundeskreis, also all jene die nicht unsere "Feinde" sind?"...]


Jürgen Wagner:
Ja, menschheits-familiäres Teilen ist das entscheidende Lösungs-Modell...
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Jürgen Wagner:
Wir müssten es nur richtig anfangen zu tun...
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Jürgen Wagner:
(Vergleiche u.a. das Buch von Graeber "Schulden: Die ersten 5000 Jahre"...)
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Jürgen Wagner:
Wir berühren an dieser Stelle den Haupt-Tabu-Punkt des Geschehens, tabuisiert sowohl von normalen Konsum-Bürgern wie auch von 'normalen Konsum-Alternativen' (wie ich es gern nenne):
Auch fast alle Alternativ-Ansätze gehen zu sehr in allergische Verweigerungs-Haltung gegenüber der (Menschheits-)FAMILIÄREN Dimension, die es für die schicksals-entscheidende System-Veränderung braucht... (Nur 'Handel' etc. ist vorstellbar, nicht aber sowas wie familiäre 'freiwillige Sinn-Planwirtschaft'...)
Die normalen Konsum-Bürger wollen ihr Leben im Wesentlichen 'individual-konsumistisch' gestalten, mit ganz viel Willkür-Wahl-Freiheit ("machen, was mensch Lust hat, ohne sich groß planerisch mit anderen abstimmen zu müssen..."), und auch die 'Alternativen', sogar deren Gemeinschafts-Versuche ('Mehr-Generationen-Projekte' usw.), bleiben fast immer viel zu sehr individual-konsumistisch verhaftet (eigene Verträge, eigene Konten, nicht gemeinsam geplanter eigener Konsum...), auch wenn sie in Bereichen, die eher Splitter- oder Rand-Bereiche sind, Schnitt-Mengen gemeinsamen Tuns einrichten (gemeinsames Gärtnern, Containern, Recyclen, Essen, Umsonst-Läden, Meditieren, Kommunikations-Training, Kunst usw.)...
Nicht nur durch neuere Forschungen wie von Graeber, sondern auch als seit Ewigkeiten bekanntes soziologisches Grund-Wissen (siehe z.B. das humanwissenschaftliche Fachbuch: ROCHELT, Anke: "Bildung für ganzheitliche Nachhaltigkeit bzw. globale Verantwortung", kostenlos downloadbar hier: http://www.lilitopia.de/6.html , dort u.a. die Seiten 367-371), ist aber klar, dass die klassische, ja natürliche Form von sozialer Alternativ-Struktur zu (imperialistischem) Kapitalismus etc. die 'ganzheitlich orientierte', (konsens-)liebes-kommunistische FAMILIEN-Struktur ist!
Und DAS ist auch das, was die bisher höchst-entwickelten menschheitlichen Werte-Orientierungen empfehlen bzw. von uns fordern [Groß-Schreibungen sind von mir...]: Siehe Artikel 1 der Menschenrechte: "Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt, und sollten einander im Geiste der BRÜDERLICHKEIT [ich korrigiere in feministischem Sinne: GESCHWISTERLICHKEIT] begegnen..." Oder die Erd-Charta: "Wir müssen anerkennen, dass wir ... eine einzige menschliche FAMILIE sind ... und Verantwortung übernehmen füreinander, für die größere Gemeinschaft allen Lebens und für zukünftige Generationen..."
Da stellen sich uns individual-individualistisch verzogenen Kindern unserer Zeit dann die Nackenhaare hoch, und wir denken: 'Nein, ich will mich aber nicht so planerisch mit den anderen abstimmen müssen!' - und es fühlt sich für uns ähnlich an wie fremd-bestimmende(!) Plan-Wirtschaft (kommunistische Diktatur etc.) -- statt dass wir endlich begreifen, dass wir nur mit unserer inneren Selbst-Entfremdung hadern, und dass es, wenn wir endlich solche Illusions-Nebel 'weg-leuchten', in Wirklichkeit um KOLLEKTIVE BEFREIUNG, EMANZIPATION UND SELBST-BESTIMMUNG geht, und zwar in der für globale Verantwortung nötigen EINHEITS- BZW. IDENTIFIKATIONS-INTENSITÄT...
DA ist der entscheidende Knackpunkt! Familien-Verbundenheit kann ohne Gesetzbücher und Geld funktionieren(!!!), durch liebevolles Eins-Sein, friedliche Einigung und liebes-kommunistisches Teilen/freiwillige Sinn-Planwirtschaft... Und für solche Dimension müssen wir die freiwillige Aufgeschlossenheit finden! Sonst wird's im Wesentlichen nix! -- Und sogar diejenigen, die von "Leben ohne Geld" etc. reden, denken meist eher nur daran, dass ein über-quellender (Welt-)Supermarkt aufgeht, wo man einfach nehmen kann, was man will ('Willkür-Füllhörner'...) ohne sich so unliebsame soziale, familiäre Kompetenzen und Reife anzueignen... - oder sie reden davon, dass, weil Leben ohne Geld in den heutigen Umständen nicht ginge, sie in irgendwelche fernen Zeiten katapultiert werden müssten, statt hier in die anstrengende Persönlichkeits- und Sozial-Reife-Arbeit familiärer Verbundenheit zu gehen...
Wer für solche Reife-Dimensionen offen ist, bitte gern bei mir melden... ;-) Da müssen endlich offen und ehrlich Kräfte gebündelt werden...
Veröffentlichungen - Lilitopia
Lilitopia - eine ganzheitliche Bildungs- und Zukunftswerkstatt
lilitopia.de


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Jürgen Wagner:
"Darf man ethisches Verhalten mit Geld entlohnen?" - Ist jedenfalls besser, als unethisches (Profit-Gier-)Verhalten mit Geld zu belohnen... Aber enthält noch nicht den entscheidenden Motivations-Wechsel: Das Richtige deshalb zu tun, weil es aufs Ganze betrachtet sinnvoll bzw. gemeinnützig ist - und nicht, weil es dafür 'Splitter-Vergeltung' gibt...
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Jürgen Wagner:
Deshalb kann es 'relativer (Zwischen-)Fortschritt im Rahmen eines grundsätzlich verkehrten Systems' sein, aber noch nicht die grundsätzlich gute Lösung...
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Jürgen Wagner:
In der grundsätzlichen Lösung, dem gesunden (Gesamt-)Verantwortungs-System, tun die Menschen das aufs Ganze gesehen Sinnvolle nämlich auch unabhängig von äußerer Belohnung, auch wenn es konkret Opfer statt Belohnung bedeutet...
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Jürgen Wagner:
Und sie sind prinzipiell bereit, mit allen zumindest über eine gemeinsame Verantwortungs-Orientierung zu reden, weil das eine entscheidende globale Verantwortungs- und Friedens-Voraussetzung ist ------ und ganz was anderes als, mit einem unsympathisch erscheinenden Menschen keinen vermeidbaren Smalltalk zu halten...
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Jürgen Wagner:
Und das sag ich als jemand, dem Bilbo (nach vorheriger Einladung!) auch schonmal so unpassend ne Absage erteilt hat... --- Wir brauchen uns über so eine 'ungünstige Kultur' nicht wundern, solange wir selbst auch nach solcher 'Logik' mitmischen...


[Der Kommentator, der mir zuvor Vernetzungs-Tipps gegeben hatte, bekundete große Zustimmung, worauf ich antwortete:]
Jürgen Wagner:
Danke... --- Ich bin gerade dabei, ein spezielles "Arbeitsgruppen(AG)-Forum" auszugestalten, um meinem Zusammenwirken mit verschiedenen Leuten(AGlern) für verschiedene Themen sozusagen ein 'begleitendes Prozess-Tagebuch' zu geben (mit jeweils öffentlicher und interner Stufe bei jedem Thema)... Da ist auch eine AG für "Friedens-Agentur" dabei... Wenn Du magst, kannst Du da mitmachen...
Die Einladung zu Zusammenwirken gilt natürlich auch für andere, die sich davon vielleicht angesprochen fühlen mögen...
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oeff oeff
Fleißmeise
Beiträge: 1523
Registriert: Mi 8. Jan 2014, 16:53

Noch eine Nachricht in fb an Bilbo

#6 Beitragvon oeff oeff » Do 27. Apr 2017, 15:55

Ich schrieb in Facebook noch folgende Nachricht an Bilbo:

am 27.4.2017



16:06
Liebe Bilbo! Hast Du nun das Ausgangs-Posting echt gelöscht? Du weißt doch so gut wie ich, dass das keine nachhaltige Lösung ist... Ich bleibe ständig klärungs-offen... So wie bei allem Reden von Unmöglichkeiten des Lebens ohne Geld auch immer die Angebote unserer Projekte von Schenker-Bewegung bestehen... Namaste. Öff Öff


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