networking -- Anthroposophie

Here SB invites other people to take part in networking a) to create "seeds" of existential living of the alternative structure (love, gifts, "consensus-sharing"...), or b) to create effective solidarity-networking of different steps in this direction (including an open forum for exchange between such alternative groups), or c) to present to searchers (public/media) all the different attempts and offers in this direction
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oeff oeff
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networking -- Anthroposophie

#1 Beitragvon oeff oeff » Sa 15. Mär 2014, 16:14

"oeff oeff" wrote at 14th of september, 2010:

Though for some people it is not so obvious perhaps at first sight, I think there is a big connection between the "anthroposophy" of Rudolf Steiner and the idea of an (anarchist) gift-society...

I met old people, who accompanied Steiner, when he distributed anarchist flyers...
And in one of his most important books (- it's about the "social main-law", if I remember correctly -), there are two sentences, which - if we connect them - can give that picture:
The one sentence says, that the welfare of a community is in direct proportionality to the measure, how much the members do their work for others instead for themselves...
And the other sentence says, that the 'condition-connection' between work and income must be broken...
So, if we combine the sentences, one could say: The welfare of a community is in direct proportionality to the measure, how much the members give gifts to one another...

oeff oeff
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Re: networking -- Anthroposophie

#2 Beitragvon oeff oeff » Sa 15. Mär 2014, 16:15

"gabriela" wrote at 15th of september, 2010:

Dienend half auch hier google...

Obwohl für manche Leute es nicht so offensichtlich ist, vielleicht auf den ersten Blick, ich glaube, es gibt einen großen Zusammenhang zwischen der "Anthroposophie" von Rudolf Steiner und der Idee einer (anarchistischen) Geschenk-Gesellschaft ...

Ich traf alte Menschen, die Steiner, wenn er anarchistische Flugblätter verteilt begleitet ...
Und in einem seiner wichtigsten Bücher (- es geht um die "soziale Main-Gesetz", wenn ich mich richtig erinnere -) gibt es zwei Sätze, die - wenn wir ihnen verbinden - dieses Bild geben kann:
Der eine Satz sagt, dass das Wohlergehen einer Gemeinde in direkter Proportionalität besteht darin, die messen, wie viel die Mitglieder ihre Arbeit für andere zu tun, anstatt für sich ...
Und der andere Satz sagt, dass der "Zustand-Verbindung" zwischen Arbeit und Einkommen gebrochen werden muß ...
Also, wenn wir die Sätze zu verbinden, könnte man sagen: Das Wohlergehen einer Gemeinschaft steht in direktem Verhältnismäßigkeit der Maßnahme, wie viel die Mitglieder schenken einander ...


Anthroposophie-erweiterte Sinneslehre-nun, ich arbeite damit seit Jahren...

Bezüglich des letzten Satzes: Dies sehe ich weniger so...Würdest du mir 200 irgendwo gesammelte Fahrräder aus freiem Herzen schenken , ich stünde da wie Drops, ganz zu schweigen von meinem Wohlergehen in dem Moment.
Wohlergehen fragt auch nach den Bedürfnissen seiner Mitglieder...auch nach einem weniger ist mehr, sowohl bei sich, als auch für andere...
Dann ists bei mir erfühltermaßen so, dass das, was ich für mich tue, z.B. an persönlicher Entwicklung sich oft bei anderen auswirkt, auch die Qualität des Schenkens ändert sich zudem....Nicht zu vergessen, dass auch geäußerter Unbill zu Hauf Geschenke sind, nicht zuletzt die Aufmerksamkeit, die ich in dem Moment schenke...Doch möchtest du enmas solche Geschenke?
Staat und Steuerzahler schenken mir monatlich Geld und ich mir und anderen Zeit für persönliche Entwicklung.
( Es geht momentan nicht ganz ohne sich zu prostituieren im jeweiligen Amt-habe mich jedoch bewusst auf diesen Punkt eingelassen, der sich wie Demütigung anfühlte und empfinde ihn nunmehr vergleichsweise ähnlich vielleicht, wie du einen harten Winter im Hühnerstall, also mit gewisser Konsequenz und Akzeptanz)...
Die Wetter, denen du dich freiwillig aussetzt, herrschen über dich, statt irgendein Amt oder anderer Befehlshaber, heißt: Du und ich müssen in unserer jeweils gewählten Situation etwas akzeptieren...

Und solange das Wort :Herrscher (übrigens auch Geld) noch unangenehme Gefühle in mir hervorruft, beherrscht es mich, unterdrückt es mich..
Andererseits, also bei Akzeptanz, lerne ich vielleicht weises Herrschen
Gabriela


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